„zuerst enttäuscht, und dann begeistert…“

Dies ist ein Traumwort, das – wenn ich mich recht erinnere – in den neunziger Jahren vorkam. Die sehr markanten Traumworte, oft sind sie auch gleichsam absurd poetisch, oder bizarr humorvoll, schreibe ich meistens auf. Oft bestehen sie nur aus 2, 3 oder ein paar Wörtchen, und sind sie eine Art verpackter Hilfe. Nicht selten beziehen sie sich auch auf die Zukunft, oder wollen Mut machen.

Zum Beispiel dieses Traum-Sätzchen,
das mein Vater etwa 7, 8 Jahre nach seinem Tod
in einen Traum hineinsprach:

„Wir haben ja nicht gewußt,
daß es so was für ihn gibt“

Er war Arzt, Raucher, und lebte seit der frühen Scheidung bei seiner Praxis. Ich war nur selten zu Besuch. Trotz kräftiger Gesundheit war ich früher jahrelang eine Art ´Sorgenkind`, später dann fast ein Mißratener, von den vorgenommenen Zielen klappte nichts so recht. Ich war mißraten, wie der 2. Weltkrieg.

Diese ganze neue Richtung und Entdeckung konnte ich ihm nicht mitteilen, habe sie nur allgemein umschrieben. Das genaue: mit dem >>durchschimmernden Antlitz<<, wäre für ihn nur wie ein Zeichen einer neuen Unfassbarkeit gewesen. Daß ich in dem totalen Maß „abgeschrieben“ bei ihm war, wußte ich nicht.  1, 2 Jahre vor seinem Tod verfluchte er mich vom Fenster aus (so viel die Puste hergibt in 50 Sekunden), und hat mich dann auch testamentarisch verstoßen.
Es war dann schon so: Vom Vater verstoßen, von Gott lang vorher in besonderer Weise angenommen. Als hätte der höhere Arzt es vorhergeahnt…, ein Scherz  –
´Für ihn` sollte wohl heißen: für ihn, den in seinen Augen Minderbegabten. Der Vater drückt in dem Traum wohl auch aus, daß er es nun weiß; er drückt sein Weiterleben nach dem Tode aus –

Dieses Traumwort „zuerst enttäuscht, und dann begeistert“ besagt eigentlich recht viel, und erklärt auch manches an dem Leserinnen- und Leser-Verhalten.
Sie überfliegen vielleicht die gewachsene Menge an Informationen, punktuell, und sind dann wahrscheinlich erst einmal enttäuscht: „So einen Kokolores habe ich mir gedacht, ein Gesicht, das in einer Fotografie sichtbar ist, ach, Einbildung, Zeitverschwendung, wieder so eine Null…“
Sie müssen also mit einer Enttäuschung rechnen. Es ist nicht „die ganz große, leuchtende Gotteserscheinung“, wo in einem Saal alle sofort auf den Tisch springen, und jubeln.

Er erweist sich zurückhaltend, jedoch ausdauernd, permanent, Tag für Tag, ohne Unterbrechung. Dieser Gottesbeistand, das still wissend schauende Antlitz, stellt
sich problemlos und un-ängstlich sichtbar erkennbar dem Publikum: der Forschung,
der Weltsituation, der Diskussion, den Schlafmützen der Kirchen, der Fotografierung,
der Filmung, der Geschichte    –

Für die schauenden Betrachter gilt: mit einer gewissen Menge an Ausdauer, und intuitivem Suchen und Finden kommt man weiter…
Hier noch ein Foto dieser Epiphanie, ein Foto dieser Luftaufnahme, auf dem diese
statt findet. Das diskret hindurchscheinende, sichtbar gegenwärtige Antlitz ist zu sehen. Ohne mit der Wimper zu zucken, ohne zu zwinkern, scheint es gütig, geduldig und mit langem Atem durch alles hindurchzuschauen   –

Die Erklärung entnehme ich einmal der neu eingebrachten Seite,
meine blogs und redakt. Artikel. Auf der brachte ich ein anderes meiner Fotos ein. Für den privaten Einbezug können sie alle diese Fotos, es sind schon bald mehrere hundert im net, kostenlos herunterladen und eventuell auch in Positive rückverwandeln lassen.

Diese Gottes-, HeiligGeist- oder Engel-Durchscheinung äußert sich so, daß dieses stille Antlitz auf einem gefundenen Plakat hindurchschimmert.
Also auf einem gefundenen Foto, denn dieses Plakat ist ein Foto-Plakat. Ich fand es 1976 beim „Papiermüll“ eines Reisebüros in Berlin, im Frühjahr, in der Hardenbergstraße, neben der TU; neben der Technischen Uni, in deren Mensa ich immer wieder mal meine Mahlzeiten einnahm.

Auf diesem ´Hamburg-Tourismus-Plakat` ist eine Luftaufnahme von Hamburg abfotografiert, auf dem Foto ist eine Kirche mit sichtbar. Dieses stille Antlitz weilt beständig am Platz um die mit abfotografierte Kirche, und ist Tag für Tag – nach dem Erwachen – darauf zu sehen. Foto 0525, Ausschnitt. Diese Vergrößerung hat die Maße von etwa 50 x 80 cm, und mit der Vergrößerung der Kopien (die nachprüfbar alle von dem einen Ur-Foto abstammen) wird auch das epiphane Antlitz größer.

Einige Zeit nach der Entdeckung 1976 wurde mir klar, daß andere dieses gleichsam „fixe, stabile, sich nicht groß verändernde“, immer an seinem Platz weilende erkennbare Antlitz a u c h  sehen können. Auch sein Gesichtsausdruck ist weitgehend wie gleichbleibend, doch an Interessantheit nicht zu überbieten. Doch es scheint nur dezent durch, wie man sagen könnte: der unendlich starke Gott scheint nur schwach hindurch  –

Um es anderen besser erklären und aufzeigen zu können, kam mir damals die Idee mit den Findehilfen „Skizze“ und „Portraits“.

Diese kann man n e b e n das Foto-Medium der Epiphanie stellen, und von der Skizze
zum wirklich vorhandenen Antlitz schauen, und es so einfacher entdecken und auch sehen.
Eine Seite dazu habe ich hier neu reingesetzt: noch mal Findehilfen… .
Daß in dieses Fotomedium der Epiphanie nichts eingebracht, eingemurkst oder getürkt ist, ist wissenschaftlich leicht nachweisbar.

Dieses Sätzchen „Zuerst enttäuscht, und dann begeistert“, kam bestimmt aus dieser Richtung von oben. Des öfteren sind es auch Verstorbene, die in Träumen auftauchen, und irgend etwas beitragen. Es sollte also wohl ein Hinweis sein, auch für mich, weiter zu machen, weiter zu schaffen, weiter zu informieren. Und für die Leserinnen und Leser, die Betrachtenden, eine Information, nun nicht vorschnell aufzugeben.

Dieses Antlitz kann mit Gewißheit gefunden werden, und ich kann dafür auch eine Art Garantie geben:  denn es war und ist seit 1976 an seinem Platz, es war noch nie abwesend, nicht eine Stunde, nicht eine Minute war es „nicht an seinem Platz, nicht zu sehen“.
Es schwebt ja nicht in der Luft, im Zimmer, im Raum, sondern ist auffindbar und antreffbar, an seinem Platz auf dieser Luftaufnahme, bei der abfotografierten Kirche.

Stets ist es auf all den Kopien und Vergrößerungen, die ich an meinem Arbeitsplatz habe, stets ist es auf allen zu sehen… Dies gehört zu den täglichen, zu den morgendlichen Motivationen, weiter am Thema zu bleiben  –

Und wie es so gütig und wissend im Sichtbaren weilt, dieses Antlitz  –  ist es stets und jeden Tag eben für viele, für mehrere, für sehr viele Betrachter zu sehen. Ob diese nun da sind, oder nicht da sind…

Fortsetzung folgt

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