Was ich (versuchen) kann? Schreiben, beschreiben, berichten, fotografieren, vermitteln, empfehlen. Was ich nicht kann: 10000, 50000 oder 500000 Euro aufnehmen – um eine Bekanntmachungs-Anzeigen-Kampagne zu starten – und mich auf diese Weise verschulden. Auch ein Info- und Vorführungs-Stand neben dem Markt ist nur bedingt möglich… Intersubjektivität: Das stille Antlitz sehen und darüber schreiben können auch viele andere –

Letzte Ergänzung:
Fragen und Antworten, in Kurzform und ohne diese Umschweife,
finden Sie nun auch bei Picasa Google-docs, sie entstehen gerade.
Picasa Texte&Tabellen, docs, ist ungefähr wie Word fürs Internet. Auch
meine Fotosammlungen sind dort zu finden, Fotos;  Picasa kostenlose webalben;
allerdings nachteilig: zum Öffnen dieser Google „Text&Tabellen – Seiten“ (docs)
benötigt man anscheinend ein ´Google-Konto`, für Mail, Knol und die anderen
kostenlosen Web-Applikationen.

Auch andere, nicht nur ich? …können dieses Antlitz sehen, das wohl Gottes Antlitz, oder nur das eines höheren Engelwesens ist, eine Nennung mehr um der Bescheidenheit willen.
Auch sie, oder Sie, können sehen, schauen, erfahren, darüber schreiben, berichten, es fotografieren, es vermitteln…  Wahrnehmungs-Tests in Gruppen – die Tests sind recht schlicht, einfach, geradeheraus –  können zu angewachsenen Auch-Sehens-Erfolgen führen. Intersubjektiv, dazu wiki: für mehrere Betrachter erkennbar, im Gegensatz dazu die Introspektion, die persönliche Meinung, die sattsam bekannte subjektive Meditation.

Sie sehen also, der Ego-Charakter der Seite ist nicht so stark; eher hat die ganze Wahl und unverständliche Erwählung Gottes  – auf Hamburg, auf die ´deutsche` Kirche, auf Deutschland bezogen – einen Volkscharakter, der sich auf der Seite ausdrücken soll.

Interessant, wem dieses Sehen leichter fällt, und wie lange es bei anderen dauert, bis sie dieses Zusammensehen  – der Augen, der Lippen, der Umrisse – realisieren. Keine Prüfung der Welt kann diese fortwährende Selbstbekundung Gottes im sichtbaren Bereich als Manipulation oder Betrug deklassieren, da es dieses – nachweislich – nicht ist.

Am Fuß der Seite: Söckchen, kleine Steine, Schuhe, ein Interview mit dem Schriftsteller Martin Walser, auf YouTube, und etwas passende oder unpassende Musik.

Zur Zeit richte ich neu ein Picasa-Album ein, das bei Google kostenlos ist,
sie sind wohl froh über redaktionellen Inhalt; eine Foto-Sammlung,
auf allen ist das hindurchschimmernde Antlitz zu sehen.
Ich habe es nicht erfunden, es ist „Made over Germany“…

Gott läßt sich sehen? Gott kann sich sehen lassen. Oder ist es nur ein stilles Engelwesen? Das schweigende überlebendige Antlitz ist mehr als hoch-beeindruckend, es kann beschrieben, fotografiert, gefilmt, im Fernsehen übertragen werden. Es ist eine Original Gottes-Durchscheinung, die sich erforschen, prüfen, von vielen sehen läßt.

Gott weilt in einer Direkt-Wahrnehmung seiner selbst,
er läßt gleichsam hinterfragen: „Ich bin sichtbar vorhanden…, zu müde

und zu lasch für ein Interesse? Zu abgeschlafft? Noch keine Notwendigkeit?“
Weilt – wohl gelassen in sich ruhend – in seiner Anschaubarkeit, die für zahllose Individuen möglich ist. Das Antlitz, oder Er, der hilfreiche Schöpfergott, ist zwar beständig sichtbar, in jeder Minute, in jeder Stunde, in allen Jahren, übergreifend zeitlos; doch es ist nur dieses Antlitz, Angesicht sichtbar, gütig, schweigend und erhebend.

Bei all den Kraft-Abnützungen und manchmal Auszehrungen, die wir alle täglich oder zeitweilig erleben, bedeutet diese Gottes-Aktivität im Sichtbaren eine Zufuhr, die zu einem positiven Haushalt beiträgt, und zur Überwindung von Leiden. Was hätte ich all die Jahre gemacht, ohne diese Tank- und Dankstelle zu gewahren?

An ihn anpassen? Und an seinen Pol der Sichtbarkeit…
Es ist einfach so: man darf sich an ihn anpassen, nach dem Er diese Sichtoffenbarung offenbar, in ihrer ´Dosierung`, bereits für die Menschen eingerichtet hat; so wird es denjenigen scheinen, die sich längere Zeit mit diesem „Phänomen“ vertraut machen.
Es läßt sich denken, daß daraus ein außerordentlicher ´Anpassungsvorteil`erwachsen kann, der zu einer erweiterten kosmologischen Auffassung gelangt.

Der größere Arzt? Es kann sein, daß diese Offenbarung, dieser Daseinsbeweis Gottes über der Logik, auch bei anderen medizinisch stärkend, aufrichtend und lösend wirkt. Das macht menschliche Ärzte nicht entbehrlich.
Außer Reden nichts gewesen? Anstatt des nur menschlichen Rhetorik-Windes von menschlichen Rednern, ist  dieses wissend gütig schauende Antlitz, ist Er selbst vorstellbar und vorführbar in Sälen, in kleinen Hallen, in Gartenanlagen, wo auch immer –

Der original Durchscheinende ist selbst sichtbar in seinem hohen Eigenleben, und bleibt unverdrängbar sichtbar. Doch, untergeordnet, könnten Maler ihre Eindrücke und Skizzen wiedergeben, und zwar  n e b e n  dem überlebendigen, überweltlichen Antlitz selbst.
Da Er beständig selbst erkennbar sichtbar ist und bleibt  – in der Weise seines schweigenden Antlitzes, immer und für viele sichtbar ist  –  wäre es dann keineswegs dies:
„sich ein Bild von Gott machen“.

Immer ist das hohe Gotteswesen für viele im Sichtbaren antreffbar; nicht nur eine Junioren- oder Senioren-Begegnungsstätte, sondern eine Begegnungsstätte für den lebendigen Gott, und dies hier auf Erden. Durch den Modus seiner Offenbarung kann er – das stille Angesicht – an vielen Orten gesehen werden…

Einige Fotos seines einen Trägermediums  – dieser Luftaufnahme „Stadt Hamburg, Häusermeer mit Kirche“ –  folgen gleich hier im nächsten Abschnitt.

Was schreiben, berichten, im Fernsehen bringen,
was ist das Vorkommnis?

Sehen und Schreiben können also prinzipiell viele gute Leute. Der „Sachverhalt?“ Nach den einleitenden Passagen, zum Seitenende hin soll dieser kurz gefaßt werden, wieder und noch einmal;
weiß man bei Klickenden, wie weit das Verständnis ist?

Zusatz-Aspekt. Höhere Kosten einer erweiterten Bekanntmachung:
Müßte diese Gottes-Aktivität, sein Selbstaufweis im Sichtbaren, bei höheren Kosten „bewirtschaftet“ werden? Es bestünde die Gefahr der Kommerzialisierung. Doch auch
da könnte es bereits vorhandene Förderungs- oder Stiftungsquellen geben. Wenn die Bekanntheit der Wertigkeit denn im wachsen ist…

…kann beschrieben, fotografiert, vermittelt, gefilmt,
verbreitet und publiziert werden?

Diese Luftaufnahme, sein ´Trägermedium` oder gleichsam ´Medium des Einwohnens`, wird auch hier mehrfach angesprochen, nun bringe ich sie gleich ein. Der Abstand des Sehens macht vieles aus, hier eher etwas mangelhaft, kann das schweigende Antlitz auf anderen wesentlich besser herausgesehen werden – oder sie rücken den Stuhl vor dem Monitor etwas zurück… Was anfangs ein wenig wie künstlich oder holprig wirkt, bei dem ´richtigen Abstand`wird das Antlitz vollgültig erkannt –

Luftaufnahme von Hamburg, Stadt mit Kirche: es ist nur diese eine Aufnahme, auf der dieses Antlitz durchschimmert; doch sie kann wieder und wieder fotografiert, und verkleinert und vergrößert werden: das überlebendig, wissend und gütig wirkende Antlitz ist stets darauf zu ekennen und zu sehen, auch auf allen Kopien. Natürlich kann man sagen: Irrtum, Projektion, Wunschdenken, Hineinsehen! Doch nun wurde es mehrfach, vielfach von anderen bestätigt!!

Bei diesen Vergrößerungen können gleich 25 bis 35 Menschen dieses Antlitz „auch-sehen“. Es läßt sich ziemlich problemlos aufzeigen, wo es ist, und so „vorführen“. Dazu gibt es auch die Findehilfen, um die ich mir seit dem Jahr der Entdeckung, seit 1976, Gedanken gemacht habe. Sie bestehen hauptsächlich in Skizzen oder „Portraits“, die man neben das Antlitz der Epiphanie, der Durchscheinung, stellen kann.

Auf einigen Fotos ist das ´autophan` hindurchscheinende Antlitz spitzenmäßig gut zu sehen, wie hier; auf anderen sieht man immerhin diese Ansicht der Stadt und der Kirche, die überall mit hineinspielt. Das gütige Antlitz scheint wissend durch alles hindurchzuschauen, schaut wissend durch alles hindurch. Mit den behaupteten Schreckens-Durchsagen und -Szenarien des Alten Testaments hat es irgendwie wenig oder gar nichts zu schaffen, und scheint doch den Weg hin zur Jesus-Kirche zu bestätigen und zu fördern, ja das Leben von Jesus selbst. Ob es wirklich notwendig ist, diesen als Gottes Sohn und Gott der Dreifaltigkeit zu kennzeichnen, ob dies so ist, bleibt allerdings dahin gestellt.

Bei diesen guten Aufnahmen können Bekannte das Antlitz in 2, 3 Minuten am Monitor erkennen. In Natura, in der Umwelt gestellt, erkennen sie es bei kleineren Vergrößerungen besser. In Räumen wirkt sehr gut die Vergrößerung, die etwa Din A 3 entspricht; man kann gewissermaßen ´perplex`sein, und sich verwundern, doch dieses UrAntlitz ist auf jeder Kopie, und wenn sie dann auch wieder und wieder kopiert wird, und die Stadtkonturen sich abschwächen. Immer weilt es um die mit abfotografierte Kirche, man kann sie wohl als seine Adresse ansehen…

Die original-´physische` Kirche ist die evangelische St. Michaeliskirche in Hamburg, doch dieses Antlitz weilt ständig  a u f  oder in diesem Foto, das etwa 1973, 1974 gedruckt wurde; durch dieses Foto hindurch ist es auf dessen Oberfläche sichtbar, schimmert es hindurch.

Diejenigen Vergrößerungen, die ich meistens hier einbringe, sind  50 x 80 cm; und wie gesagt können fast um die 50 Personen hier das von sich selbst aus durchscheinende Antlitz, Gesicht, sehen, schauen, erfahren. Gott hat eine Gesichtsform? Ein uns prägendes Ur-Antlitz? Das ist ein Punkt, über den ich lange nachdachte. Es hat wohl mit der Ebenbildlichkeit zu tun, der wir nun ein Stück näher gekommen sind; und sie schien sich bei den Menschen erst langsam durch Milliarden und Millionen Jahre hin zu entwickeln, kann jedoch entsprechend vorangelegt sein.

Kommentar

Der letzte Beitrag war dies,
eine Basis für einen Brief

an das Freiburger Institut für Grenzwissenschaften der Psychologie
und Psychohygiene
IGPP (website) vorzubereiten; sie ist noch nicht ganz abgerundet. Noch können da einige zusätzliche Fotos eingebracht werden,
und stilistisch könnte er noch einmal überarbeitet werden.

Auf allen Fotos dieses e i n e n  Fotos (ob Original oder Kopien dieser einen, beim Papiermüll gefundenen Luftaufnahme, die auf einem Plakat gedruckt war) ist das hindurchschimmernde Antlitz der Epiphanie sichtbar; auf dieser Luftaufnahme von Hamburg, bei dieser mit abfotografierten Kirche, scheint es hindurch…

Die einen schmeissen Werte weg  – ohne zu wissen, was sie wegwerfen  – die anderen finden sie…  Findezeitpunkt: Frühjahr 1976 in Berlin, der Ort: vor einem Reisebüro
in der Hardenbergstraße, an der Seite der TU Technischen Universität…

Freiburger Institut: Der Wortbestandteil -Hygiene deutet indessen ein wenig an:
daß solch ein Thema einer Gotteserscheinung und -Durchscheinung –  die von vielen zu jeder Stunde gesehen und bestätigt werden kann  – eher formal freundlich und schnell hinweggeputzt wird, von den prüfenden Psychologen; abgetan wird,
wenn eben noch nicht 500 oder 5000 „Auch-Sehende“ gegeben sind und dem mit einem Minimum an Konsens beistehen…

Denn es gibt nicht wenige seltsame Schauungen und „Visionen“, die von komischen Leuten berichtet werden (simulacra, wiki, Trugbilder, trügerischer Schein: Jesus Gesicht im Schnee oder auf Altardecke, „wie Gesichter in Wolken“, uvm.); doch ähnliches ist nicht dasselbe.
Entgegen dem sonstigen Kirchen-Abnick-Verhalten, das gehorsam ausgeführt genügt, wird hier ein kleines Maß an Forschung verlangt: wer suchet, wird finden… Für das erste Finden genügen oft 20, 25 Minuten. Ist seine Art und Weise dann gewußt, gelernt, ersieht man das Antlitz des undefinierbaren Beistands in 5 – 9 Sekunden.

Mit dem lebendigen Gott, diesem schweigenden Antlitz – das viele Betrachter, Beschauer, Hinguckende sehen können – in Sichtweite…

nicht ein Fischer sein für die erstarrten Kirchen, für die zubetonierte Christenlehre.
Die zig-tausende von Kirchenaustretern sind oft betreten von allem, was Kirche anbelangt. Was dann also tun?

Diese für ein weites Publikum erkennbare und ersichtliche, sehbare Gottesdurchscheinung ist zwar ein religiöses Thema, doch mehr für die deutsche Bundes-Kultur…  
Ich will nicht zu denen gehören, die Leute für eine religiöse Gruppierung herausfischen, es ist mir zuwider… Sie sind mir ziemlich zuwider, die großen und kleinen Gruppierungen mit den Sklavenketten ihrer Dogmen, mit den Sklavenketten ihrer Festsetzungen und Abnickungen, mit denen sie Ober- und Ober-Obermenschen folgen, die ihre auf ihren Dogmen gegründeten Bekenntnisse besonders eindrücklich herunter schnurren…

Sie haben die Bibel und ihre sogenannte Heilige Schrift in der Hand, bei der viele Bestandteile der genaueren Prüfung nicht stand halten: Gott hätte befohlen, in ein Nachbarland einzumarschieren, alle zu töten, außer den Frauen und den Kindern, die als Sklaven zu nehmen seien, das Land und den Besitz zu übernehmen? Und die Ölbäume allerdings  jedoch stehen zu lassen, denn dieses wäre ein Frevel? Lachhaft. Die Bibel, die das nicht ist, als was sie bequem ausgegeben wird, sie ist in der angegebenen Weise nicht das „Wort Gottes“.
Dennoch ist unbestreitbar, und sogar aus dieser Gottesdurchscheinung ableitbar, daß die Sympathie Gottes mit diesen Bewegungen – die die Bibel tragen – gegeben sein kann, doch sie ist wohl nicht dies: Gottes Wort  –

Sie stützen sich nicht auf den schweigenden Gott, der sich der Erkenntnis, der Ansicht, der Anschauung stellt, der sichtbar vorhanden ist, sichtbar und erkennbar für viele. Auf den stillen Gottesbeistand, der sich in eine Direkt-Sichtbarkeit hineinbegeben hat, und dessen erkennbares gütiges Schweigen nachdenklich macht, was so alles in diese Schriften ´hereingemurkst` wurde, um der jeweiligen Gemeinde besonders gefällig zu sein.

Das ersichtliche Schweigen des stillen Antlitzes, man kann es als eine Form des Protestes ansehen, sich eben nicht auf solches Schriftgemenge zu stützen, sondern den ewigen gütigen Gott als solches zu erkennen, und nicht von Fantasien eines zornigen, wütenden und eifernden Gottes auszugehen; der andere wegen eines fehlerhaften Glaubens in die Hölle verdammen oder berauben lassen, um Land, Besitz und Leben bringen lassen will…

Das stille Antlitz schimmert bei der abfotografierten Kirche hindurch, mit etwas Übung kann man es in Sekunden heraussehen, immer wieder sehen all die Tage und Jahre hindurch. Da es völlig echt und nachforschbar unmanipuliert ist, gibt es kein Grund zu Besorgnis, sondern zur Freude, zu einer gewissen Hoffnung. Manche können es locker vom Hocker erkennen und sehen, andere erst nach längerer Zeit. An sich beeinflußt dieser Gottesbeistand nicht, er manipuliert niemanden, er bleibt im stillen Gottesgeheimnis. Vorausgewiesen ist, daß sich doch nach und nach mehr dafür interessieren, und daß schließlich auch die Medien wie das Fernsehen Mut zum Interesse aufbringen, und daß Fernseh-Übertragungen erfolgreich ankommen, und das Auch-Sehen von vielen erfreulich zunimmt.

Das schweigende Antlitz – das viele Zeitgenossinnen und Zeitgenossen sehen können, wahrscheinlich auch die Dahingegangenen – spricht sozusagen Bände, daß zwischen menschlichen Heiligen Büchern und deren Wunschdenken und Gott selbst Welten liegen.

Was gibt es also überhaupt zu schreiben?
Bzw. zu fotografieren, und vor die Fernsehkamera zu stellen?
Vom sichtbaren Einwohnen des Gottesgeistes: Eine Gotteserscheinung nicht in einer Kirche, sondern auf einem Foto, auf dem eine Kirche mit abfotografiert wurde.
Der Platz um die Kirche herum dient ihm  – wenn man sagen darf – als Wohnplatz, auf dem das schweigend erbauliche Angesicht ständig sichtbar ist. Doch nur das stille Antlitz ist zu sehen.

Auf dieser Luftaufnahme, die als Plakat gedruckt wurde, schimmert ein Antlitz hindurch, ein Gesicht, ein Angesicht. Da es in seiner beständigen Sichtbarkeit genau um die abfotografierte Kirche herum weilt und residiert, ist es wohl passend, anstatt von einem Gesicht von einem Antlitz zu sprechen. Es ist nicht nur wie ein Schema, nicht nur wie eine Ähnlichkeit.

Das stille Antlitz schimmert bei der abfotografierten Kirche hindurch, mit etwas Übung kann man es in Sekunden heraussehen, immer wieder sehen all die Tage und Jahre hindurch. Da es völlig echt und nachforschbar unmanipuliert ist, gibt es kein Grund zu Besorgnis, sondern zur Freude, zu einer gewissen Hoffnung. Manche können es locker vom Hocker erkennen und sehen, andere erst nach längerer Zeit. An sich beeinflußt dieser Gottesbeistand nicht, er manipuliert niemanden, er bleibt im stillen Gottesgeheimnis. Vorausgewiesen ist, daß sich doch nach und nach mehr dafür interessieren, und daß schließlich auch die Medien wie das Fernsehen Mut zum Interesse aufbringen, und daß Fernseh-Übertragungen erfolgreich ankommen, und das Auch-Sehen von vielen erfreulich zunimmt.

Sondern: nimmt man den richtigen Abstand ein, wobei man dies spielerisch handhaben kann, sieht man dieses Antlitz sehr gut als mit seinen Qualitäten „lebendig, überlebendig, wissend, gütig, durchschauend wissend, freundlich-väterlich, überlegen, besorgt, erhebend, aufmunternd-ermutigend, aus der göttlichen Dimension stammend“, als das Antlitz eines höheren oder hohen Gottesbeistands. Dieser kann Gott selbst sein, und vieles spricht dafür.

Im Bereich des passenden Abstands wirken die Komponenten Augenbrauen, Augen, Pupillen, Lippen und Umrisse sozusagen zusammen, und das original durchscheinende Gesicht oder Antlitz ist sehr gut sichtbar. Es fällt wie Schuppen von den Augen, könnte man sagen. Steht man zu nahe davor, oder schaut nur oberflächlich über dieses Foto, so können es die Leute nicht sehen.

Es ist wie oder gleichsam in völliger Ruhelage, in völliger Ruhe… Fehlerhafterweise nennen wir das „bewegungslos“, was jedoch nicht zutreffen muss. „Unveränderlich“ war wohl ein Ausdruck von frühen Hochkulturen, und ebenso fehlerhaft, wie der denkwürdige Ausdruck vom „unbewegten Beweger“, der an frühere Gotteserscheinungen erinnern könnte. Fehler der menschlichen Sicht, denn wirklich, wir können Gottes Innenleben nicht beurteilen.

Nun jedoch die Neuerung: Er zeigt sich als anwesend, und nicht nur das, sondern als sichtbar anwesend. Und nicht nur das: sondern als fortwährend und beständig sichtbar anwesend, mit der Steigerung, daß viele, viele Menschen und Betrachtend ihn sehen können.
Und mit der weiteren Steigerung, daß viele Menschen und Betrachtende an vielen Orten in vielen Ländern ihn gleichzeitig und fortwährend sehen können…

Wie kam es zu dieser Entdeckung? Die folgenden Abschnitte geben den erzählenden Bericht des Fundes von 1976. Und all die Jahre hindurch ist dieses hilfreiche „Gnadenantlitz“, ein Ausdruck aus früheren Jahrhunderten, das prinzipiell von vielen gesehen werden kann, dezent sichtbar zugegen…
Mit dem Charm des Alltags gesagt: die Mühe, dies alles zu lesen, sich damit zu befassen, lohnt sich: diese Kostbarkeit aus den Schatzkammern des Christentums ist sektenfrei und kostenlos.

Kurze Geschichte des Fundes,
vor dem Fund des Plakates und vor der Entdeckung weitet sich das Detail, denn hier kann man fast sagen: Gott lag auf der Straße –

Kurz gesagt: Das Plakat war bei dem Altpapier eines Reisebüros. Etwa 15 Poster und Plakate waren in 2 Rollen eingepackt, eine dritte Rolle bestand aus Ornamenten. In diesem Berliner Bezirk bei der Hardenbergstraße war anscheinend Altpapier-Abholtag. Bei der deutschen Gründlichkeit lässt sich also recherchieren, wann das war, im Frühjahr 1976. Die drei Rollen hob ich aus den Schachteln mit Altpapier heraus, in der Hoffnung, einige Plakatfotos, Wandschmuck und Belebung zu finden.
Meine Wenigkeit, ich war vorher im Fachbereich am Einsteinufer – das Fach ist nachstehend beschrieben  –  immatrikuliert und gemeldet, als auch polizeilich im Bezirk Charlottenburg. Diese Wohnung, in der ich etwa 3 Jahre verblieb, war ganz in der Nähe der Deutschen Oper; bei diesen Abendveranstaltungen konnte ich dann – so oft ich wollte – kostenlos Gast sein, auch dies ist im Folgenden geschildert.

Die gefundenen Plakate legte ich erst einmal auf den Teppich ab. Die Neugierde führte mich dazu, sie am gleichen Tag des Findens, am frühen Abend, näher anzuschauen: die klischeehaft anmutenden Fotomotive waren ziemlich enttäuschend. Ein langes Gesicht. Auch an diesem einen, letzten Poster war nicht viel dran, so schien es nach dem ersten kurzen Hinsehen: Ein Foto von Hamburg, aus der Luft, aus der Vogelperspektive aufgenommen.
Was sollte es schon Außergewöhnliches sein? Eine Stadtablichtung wie London, Rom, Madrid, New York, das ist doch der etwas anschwellende Info-Wert bei solchen Fotos, dann ist normal Ebbe und Feierabend. Und man hat eine interessante „Deko“. Dieses Foto von Hamburg  – Stadt, Hafen, Fluß, eine Menge Häuser, eine Kirche im Mittelbereich  –   war wenigstens etwas „Verwertbares“, eben ein Städtefoto, obwohl trivial eigentlich kein Werbekitsch. Gefühl, Empfinden? Kaum. Daß dies dabei herauskam, wußte ich nicht…
Das Plakat mit der Luftaufnahme von Hamburg hatte ich an der Wand angebracht, und trat 3, 4, 5 Schritte zurück, sehr viel größer war der Raum nicht; ein Schreibtisch schloß sich noch an, er war an einen Ofen gerückt. Von 2 Fenstern – mit goldfarbenen Vorhängen – bekam der Raum Licht, vom Flur aus erreichte man eine kleine Küche.
Das Plakat mit der Luftaufnahme der Hansestadt hatte ich also aufgehängt   –   und versuchte einen fachmännischen Blick auf die Optik, die der Fotograf in seinem Hubschrauber wohl hatte… ich stutzte, hätte mich vielleicht 4, 5 mal ins Bein gekniffen, trat wieder etwas vor, noch mal zurück:
Um die Kirche herum schaut freundlich, etwas gleichmütig und gelassen, als habe es dies genau so vorhergewußt, ein wissend durchschauendes Antlitz hervor. Gelassen und schweigend, liebevoll, rätselhaft, problemlos-alles-wissend und ein wenig besorgt, schaut es in die Welt von seiner Warte
der Ewigkeit, ruhig und gleichsam bewegungslos, völlig furchtlos und ohne mit der Wimper zu zucken.
Mich sehend, ohne extra hinschauen zu müssen, und mich nach den Rückkehrungen in meinen´Lernpalast` doch irgendwie begrüßend, schien ab und an ein Lächeln über seine Lippen zu huschen..
Um es exakter auszudrücken: Das Antlitz, oder dieser Gottesbeistand, ruht und weilt in diesem Foto, in dieser Foto m a t e r i e; klar ersichtlich, er scheint darin zu verweilen, gleichsam einzuwohnen. Genau um den Platz dieser abfotografierten Kirche herum. Er tritt nicht in den Raum, und nur das schweigende Antlitz ist zu sehen. Eine Nase an ihm sieht man nicht, genau an dieser Stelle ist die abgelichtete Kirche…
Würde das ´Phänomen`bleiben, die nächsten Tage, Wochen, Monate, oder gar Jahre? Wie könnte ich das Antlitz  –  das einen vollkommen souveränen und selbständigen Eindruck macht  –  anderen erklären oder etwa aufzeigen? Zu Hause  –  …später –  über diese ´Verrücktheit` informieren?
Es wurde klar,
daß es ein Beistand und eine Hilfe war in einer Zeit, in der ich bei allem guten Willen allein kaum mehr weiter kam; ebenso klar wurde mir nach Tagen, daß andere dieses Antlitz auch sehen können, wenn sie nur wollen.
Es war ein größeres Wohlgefühl,
das ich bei mir bemerkte, wo ja nun etwas da war, was vorher zu so etwas wie einer „Ganzheit“ fehlte. Nicht nur ein Element oder ein Buch des Universums, sondern der Gottesgeist des Universums ließ sich sehen, mich bewahrend, mich behütend?!
Da verläßt andere die Glaubensfähigkeit?
Wir werden sehen, schauen wir mal, dann sehen wir schon…
Eine Stärkung, eine Kraftzufuhr zog in den Atem ein, zugegebenermaßen ein Selbstbewußterwerden. Während Träumen schnurrten alte Probleme teilweise zusammen wie Bindfäden, die sich aufrollen oder verflüchtigten.

Zur Illustration. Verstärkt den Kopf hoch und nach oben schauen: das widerlogisch offenbare Antlitz bildet ´verblüffenderweise`und tatsächlich eine neue (bzw. neuerdings sichtbare) Primär-Quelle; eben eine neue Gottes-Direkt-Sicht, Er gnadenhaft, doch nur das stille Antlitz ist zu sehen.
Er will offenbar seine Existenz sichtbar erweisen, doch es kostet ein wenig Hinsehen
und i h m  Ansehen schenken, nicht so sehr den menschlichen Worten,
deren Klischees und Schemata teilweise so anödend sind, die zudem bei den
Hoch-Religionen so konträr sind.
Dem Typ nach ist solch eine Primär-Quelle schon in der Bibel erwähnt. Diese Sichtbarkeit kann deutschlandweit übermittelt werden, auch durch Fernsehsendungen.  „Gott sendet sich selbst im Sichtbaren“, könnte man sagen. Doch am besten: Sehen  Sie selbst…

Die Alten hatten in manchen recht… Mehreres begann mir bewußt zu werden:  wie dieser Eine alle Gegebenheiten meines Lebens, oder überhaupt des Lebens, und der Geschichte, gesehen und mitbekommen hat, sieht, schaut, mitbekommt und auch vorherweiß…  Nur, die Mär von „Gottes Zorn und Eifern“, das kann – wie mancherlei anderes in den Schriften – nicht stimmen, verrät der allwissende Gesichtsausdruck; viele können ihn sehen, freilich kann man dieses Allwissen nicht nachprüfen.
Es ist nicht immer einfach, alle möglichen Höhen und Tiefen auf diese Weise, frisch zu lernen  – und sich die Tiefen seiner blödesten und törichtesten Fehler einzugestehen, und sie auch erinnernd aufzusuchen. Doch so beginnt eine seltsame Therapieweise; der therapie-führende „höhere Arzt“ ist beständig in der Sichtnähe, wenn man ihn denn in voller Freiheit in dieser dezenten Sichtbarkeit aufsuchen will  –
Von gesellschaftlicher Bedeutung. Dann gab es den oder die Träume, die hinweisen, daß dieser Offenbarung eine soziale Bedeutung eigen ist. Nach und nach würden andere sich dafür interessieren, vielleicht gab es auch so etwas wie Heilungsunterstützung oder psychische und physische Stärkungen bei denjenigen, die ich irgendwie informieren konnte.
Ein ´Haupttraum` –   7, 8 Wochen nach dem Fund  –  wies auf die Vorführungen in Kultursälen, auch das Fernsehen würde sich dafür interessieren und eintrudeln, und aktive Aufnahmen und Übertragungen würden statt finden. Daß andere das Antlitz auch sehen können, hätte sich demnach so gut wie erwiesen und bewiesen; so daß die Idee aufgekommen sei, eine Weise von Eurovision  –  im kleinen Maßstab erst  –  zu unternehmen…

Vor dem Fund, also Jahre zuvor…

ging es eine zeitlang gesundheitlich den Berg hinunter. Ich war miserabel dran. Das Schmalspur-Studium  –  eine Vorentwicklung dessen, was man heute Kommunikations-gestaltung und Gesellschaftskommunikation nennt  –  hatte ich nach gut 3 Jahren geschmissen. In dem werblichen Fach ging es beständig darum, andere zu beeinflussen, etwas zu kaufen, eine Problemlösung oder eine Dienstleistung zu kaufen oder eine solche anzudrehen und ins Bewusstsein zu bringen. Es war mir zuwider.
Das Fach der Aussagengestaltung  – für den Verkauf, die Absatzwirtschaft, das Marketing  – ging mir also nach 5 Semestern maßlos auf den Wecker.
Andererseits muß man dem Fach doch positiv lassen (wenn ich viele Texte im Internet betrachte, die reinen ´Text-friedhöfen` gleichen), daß es viel mit Layout, Schreiben, Informieren, Gestalten zu tun hat, auch mit dem Mut zum informierenden Gestalten;
ja, mit purem Informieren in vielerlei Formen, wie man das nun auch rüberbringt, ob durch Schrift und Bild, Rundfunk, Film und Fernsehen…

In der Folge dieses Studien-Abbruchs war ich familiär ziemlich abgeschrieben. Dann kämpfte ich für meine Gesundheit, gewann den Kampf zum Nichtraucher. Die Querelen führten mich zum Ausweg, daß ich ein gewisses, atmosphärisches Interesse für Gott entwickelte. Die andere Atmosphäre in der „frakturierten“ Familie wurde nach und nach etwas besser. Dann wurde mir der Vorschlag gemacht, nochmal nach Berlin zu gehen, um doch noch den Abschluss zu machen; ich hätte doch einige Begabungen…

Ausführlichere Varianten des Berichtes des Fundes und der Entdeckung finden Sie hier,
z.B. Variante 1 (ab der Seitenhälfte)

Herbst 1975. So schrieb ich an den Fachbereichsleiter, und erhielt die Erlaubnis für den Herbst 1975; es war nur ein Semester vorgesehen, also etwa die Zeit bis Ostern 1976, was sich als viel zu kurze Zeit erwies. Die Dozenten waren mittlerweile Professoren geworden, und was an den Sprachformen wissenschaftlich ausgedrückt werden konnte, wurde in wissenschaftliche Formulierungen gekleidet. Viel Literatur hatte ich in der Zwischenzeit nicht konsultiert; da wie gesagt, das ganze Fach der informativen Beeinflussung – zu Angebotszwecken – mir gegen die seitdem genommene Entwicklung ging.

Februar, März 1976. Also blieb mir nichts anderes übrig, als die Prüfung, sie war wohl im Februar 1976, vorbei gehen zu lassen.

Dennoch blieb ich in Berlin. Es war wieder beinahe mehr als bedrückend, und aussichtsloser als vorher, denn es war mir klar, daß ich durch die ausgelassene Prüfung – das Ziel nicht erreicht  –  wieder ein Stück auf die Talsohle gerückt war. Ich wußte,
daß ich dem Vater gegenüber  – rauchender Arzt seines Metiers  – nun verstärkt
wieder als Versager gelten mußte. Die Eltern hatten sich früh scheiden lassen.
Erst nach seinem Tod, etwa 1984,  erfuhr ich, daß er mich quasi verstossen und
enterbt hatte.
Mehrere Jahre nach seinem Tod sprach er einen denkwürdigen Satz in den Traum hinein, der grenzwertig gut im Gedächtnis bleibt: „Wir haben ja nicht gewußt, daß es so etwas für ihn gibt…“ (auf der Seite habe ich es beschrieben) Bei seltenen Besuchen lief der kluge Fernseher, und es gab keine Gelegenheit, ihm diese Entdeckung mitzuteilen…

Kostenlos in jede Opernvorstellung… Bei den Elternpersonen mehr gehasst als geschätzt, blieb ich also ziemlich gerne in Berlin. Ich hatte Abstand (zwar den Führerschein noch nicht wieder, der jetzt – in der unkaputtbaren Plastikausführung – wieder da ist).
Es war einfach das kleinere Übel, und dazu in vielerlei Hinsicht interessant. Nun eine Wende in der Abendgestaltung: Von einem Service-Angestellten der Deutschen Oper, einem Senior am Eingang, erhielt ich den Tip, wie man kostenlos in all die teuren
Opern-Vorstellungen kommt:
am Eingang der Oper, wartet man die erste Hälfte der Vorstellung ab, oder bis zur ersten Pause, und erbittet von denjenigen, die schon das Haus verlassen, die Karte…
Mit der erhaltenen ´gebrauchten` Eintritts-Karte kommt man in den großen Saal mit
dem abgeschrägten Boden, in den Saal, der nach Aufführung, nach Künstlerarbeit und
nach Menschen duftet. Das funktionierte auch in jedem Theater, und in Konzerten, und ein wenig fühlte ich mich wie Gott in Frankreich…
Wenn ich mich richtig entsinne, erhielt ich den superfreundlichen Tip des älteren Herrn doch erst nach dem Fund und nach der Entdeckung, die sich ja schon bald ergab, im April oder Mai wohl.

Der Glücksfund. Der Fund näherte sich Schritt für Schritt, kann ich sagen. Zuerst freute ich mich, daß ich den Winter 1976 so einigermaßen überstanden hatte, daß seine Kraft gebrochen war, daß nun wieder freundlichere Tage herankamen. Das Frühjahr, der Frühling zog ein. Es war eine Tradition, regelmäßig in die Mensa der TU zu gehen, das konnte ich schon in der ersten 3-jährigen Ausbildungsphase genießen, die ich zum Unwillen der Teil-Familie so schnöde abgebrochen hatte.
Auch die Technische Uni und ihre Mensa waren nicht sehr weit von meinem Domizil entfernt, etwa 50 Minuten zu laufen von der Thrasoltstraße, in der ich wohnte, in einem Hinterhaus. Behaimstraße, Richard Wagnerplatz, Zillestraße, Otto-Suhr-Allee, Bismarckstraße, Deutsche Oper, das sind so einige Geländedaten in dieser Gegend.
„8 km from center“, lese ich am Rand der Karten, wo sie zu finden ist (Berlin, Stadtplan, Thrasoltstraße kann eingegeben werden), zur Mensa geht es ein Stück über die Hardenbergstraße…

Nichtsahnend machte ich mich auf den Weg. Nun, in den Jahren davor hatte ich 2, 3 seltsame Träume, die irgend etwas ahnen lassen konnten, doch die fielen mir erst nachträglich ein. Es war ein Wetter, schön, frisch und trocken wie ein trockener Humor, und ich konnte mich kneifen wie ich wollte, ich war auf jeden Fall wieder in Berlin. Wirklich nichtsahnend futterte ich die Wohltaten der Mensa in mich hinein, und verließ das Gebäude in Höhe des Steinplatzes, um mich auf der gegenüber liegenden Seite der Hardenbergstraße auf den Rückweg zu machen. Daß eine Reihe  – Huups, Huups, Huups, Huups  – begann, von wohlgeordneten Papierstapeln am Straßenrand, wen kümmerts, wem fällts schon auf…?

Auf dieser Seite der Hardenbergstraße liegt der Hauch der nörlichen Kühle, wohltuend gegen den Staub und Lärm der geschäftigen Autos. In den Lichtungen und Schattenzonen der Bäume schnürte und ging ich vorwärts, und näherte mich dem Bereich der Knesebeck- und der Schillerstraße (Karte web2.cylex). Ein Stück vor dem Renaissancetheater und der Buchhandlung Kiepert (damals noch auf ihrem alten Platz, gute Karte) fand sich hier zu der Zeit ein Reisebüro, eine ´Reiseagentur`; welch duftendes Wort, nach Ankommen jenseits des Fernwehs…
Auch sie hatte ihr ausgedientes Papierzeug am Straßenrand stehen, ordentlich, Schachtel neben Schachtel. Am Rande derselben steckten 3 Rollen, sie waren – was etwas auffiel – nett in Packpapier eingeschlagen, und hatten das Format von Plakatrollen: Etwa großformatige Fotos darauf? Bergriesen des Himalaya? Italienische Steilküste? Eine spanische Insel? London von oben? Panorama der amerikanischen Küste? Das Herz begann etwas höher zu schlagen, und ich griff  – hat es jemand gesehen, daß ich mich an dem Müll vergriff?  – die 3 Rollen, packte sie unter den Arm, wo sie allmählich immer schwerer wurden, hatte ich den Eindruck. Zu Hause legte ich sie auf den Teppich, der in der Trümmerzeit vielleicht noch gegen Zigaretten getauscht worden war, und der neben einem Schreib- oder Vielzwecktisch so ziemlich der einzige Einrichtungsgegenstand dieses ´Lernpalastes` war…

Vor dem Einbruch des Abends meldete sich meine Neugierde wieder. Ich hatte sozusagen einen Termin bei den drei Rollen. Eine nach der anderen machte ich auf, in der letzten waren sowieso nur dekorative Ornament-Blätter. In den beiden anderen waren wirklich „alte Plakate“, Fotos von irgendwelchen netten Reisezielen, wie der Strand bei Rimini, ein Stück spanischer Strand, ein scandinavisches Fischerdorf, die Wachen vor dem Buckingham Palace, ein Schnappschuss vom Tivoli, die Grafik eines Camping-Wohnmobils auf einem Rastplatz, ein Schloß an der Loire… Die Fotomotive waren klischeearig und gefällig gestellt und konnten mir nichts geben und senkten mich wieder ab. Mein Gesicht wurde länger, ich hatte jedoch damit gerechnet; warum sollte bei geschenkten Pfennigartikeln etwas wertvolleres dabei sein? Wieder nichts, ich spürte noch meine Arme vom tragen…

Etwas zur Seite gelegt hatte ich da noch ein Plakat, auf dem das Foto einer Stadt zu sehen ist, eine Luftaufnahme, wohl vom Hubschrauber aus aufgenommen; das Wort Hamburg steht darunter, nebst einigen Daten vom Auftraggeber und der fotografierenden Luftbildfirma. Während die anderen Fotomotive mehr werbliche Lockmittel darstellten, war dies mehr eine sachlich neutrale Stadt-Aufnahme. Hamburg? Und richtig bemerkt man einige Strukturen, die einem von Fernsehkamera-Schwenks über Kreuzfahrtschiffe und Ozean-Dampfer bekannt vorkommen: Hafen, Landungsbrücken, Lager und Speicher, ein Fluss, viele Häuser. Ich kramte in meinem Gepäck, suchte Befestigungsnadeln, und hängte das Plakat dieses Stadtfotos an die Wand…

Stadtansicht, Materie mit schöpferischem Mehrwert? Klar, nun schaute ich mir die Stadtansicht von Hamburg einmal genauer an. An der Stelle muß ich bemerken, wie begrenzt meine Ausdrucksmittel sind. Wie oft kann ich nur die gleichen schwachen Worte gebrauchen, auf das Thema möchte ich ein anderes mal zurückkommen.
Ich trat also 3, 4 Schritte zurück, oder sogar 5, und schaute ein wenig, viel Besonderes konnte ja nicht dran sein, andere Beschäftigungs-Fragen traten daneben schon auf. O.K., das triviale Plakat-Dings aufhängen, „mach hinne“, sagte ich mir, „und was dann tun, wie weiter?“
Meine Lebensunruhe war schon in Bewegung, nach irgend etwas Sinnvollem, als ich stutzig wurde, genauer hinsah, wieder stutzig wurde, und meine Augenbrauen hoben sich…
War da nicht irgendwie…? Etwas um die Kirche herum war irgendwie besonders; etwas oberhalb des Kirchturms waren (und sind) 2 Bögen, auf jeder Seite des Turmes 1 Bogen, fast grob, auffällig und unübersehbar, irgendwie durch Buschgruppen und Baumalleen bei dieser Fotoablichtung heraus gebildet. Unter jedem Bogen eine feine Mandelform, und in jeder Mandelform  –  die sich also auf jeder Seite des Turmes, nebeneinander, befinden  –  deutliche Formen wie Pupillen… Die eine Pupillenform der linken Mandelform ist sehr deutlich, die andere der rechten Mandelform etwas zugekniffen, verkniffen, und undeutlicher…  Warum Mandelformen und Pupillen? Wie kam ich daraus? Ich schaute genauer hin…

Augen und Lippen zusammen sehen. Diese auffälligen Bögen mit den Augenbrauen, die feinen Formen der Augen und Pupillen waren in Verbindung mit deutlichen Lippenformen, die unterhalb dieser abfotografierten Kirche sichtbar sind. Die Maße Augen zu Lippen stimmten haargenau, mit denen der Lippen zusammen; weder diese Augen noch diese Lippen wirkten unlebendig, und wenn man beide zusammen sieht, hat man genau den Eindruck eines Ur-Antlitzes, eine Ur-Gesichtes… Beide „Elemente“ muß man etwas suchen, sie sind unaufdringlich, dezent, diskret, wieder ein Mangel an Worten.

Für Sekunden und Minuten konnte ich nicht weiter denken. Was hätte ich machen sollen? Irgendwie fühlte ich, daß mein Leben ab da einen etwas anderen Kurs nehmen konnte. Das war nicht wie ein Schlag von innen oder von außen, oder wie eine Weichenstellung; es war einfach ziemlich unfassbar: da war ein Wesen, dem man seine höhere Art, seine wissende gütige ´Hoheit`, ansah, und es hatte sich zu mir herunter begeben – in eine deutliche, wenn auch leicht verdeckte Sichtbakeit.

Der Charakter dieses Wesens war überaus liebevoll, nicht so im Sinne von zärtlich oder verzärtelnd. Es war fest und stark da, unverrückbar und unbeirrbar, fast so wie ein Klotz. Mein Wissen war in Bewegung, war im Begriff, einen neuen Horizont zu lernen, etwas Übersteigendes; zumindest festzustellen, daß es übersteigende Ebenen und Dimensionen gibt, und daß die Rede von der Gottesdimension eine lebendige Wahrheit birgt, eine jenseitige Kraftart, deren Qualitäten und Quantitäten unsere Auffassung dermaßen übersteigen.

Ich beschäftigte mich noch mit ein paar Sachen meines Gepäcks, ordnete dieses und jenes, las noch ein paar Seiten in einem Buch. Ab und zu schaute ich auf dieses Foto, auf dieses Plakat, und dieses hauchartig starke Antlitz-Gebilde wich nicht von der Stelle, auf diesem Foto war es kontinuierlich zu sehen, wenn man hinschaute… War es morgen früh, in den nächsten Tagen, noch und wieder zu sehen?

Morgen für Morgen schaute ich nach: dieses hauchartige, ultrastarke Angesicht war weiterhin zu sehen, in den nachfolgenden Tage, Wochen, Monaten, Jahren, an jedem dieser Tage. Und es ist weiterhin zu sehen, zu schauen, zu erkunden, zu erfahren, in der gleichen Weise der leicht verdeckten Sichtbarkeit. An keinem Tag war es abwesend, oder von dieser Sichtbarkeit heraus gegangen. Immer trägt dieses Gesicht, dieses Antlitz, die Gesichtszüge des Lebendigen, des Überlebendigen, des Geheimnisvollen, der göttlichen Mittlers.

Es folgten die oben umschriebenen Träume, daß diese Erscheinung, diese andauernde Durchscheinung, eine soziale Wichtigkeit an sich hätte, einen sozialen Kern-Wert. Verschiedene Informierte würden die Information aufnehmen, sie weitertragen; kleine Wellen von Aufnehmenden entstünden und würden größer, und die so daß es schließlich Vorführungen in Kulturräumen gäbe…

Bei den jetzigen Fluten des Internet (und bei der wachsenden PR-Wut, public relations für die ganzen Kaufwelt-Produkte) habe ich das Gefühl, daß ich dieses ´Vorkommnis` überhaupt kaum zur Beachtung bringen kann. Solche „sektenähnlichen“ Themen werden weiträumig verachtet; die Leser vermeiden es eher, Freundlichkeit in Kommentaren zu geben, oder überhaupt ein feed-back zu geben. Als ob sie denken: „gib dem Äffchen keinen Zucker, wer weiß, was es sonst noch so alles anstellt und schreibt…“ „Eine Gottes-Sicht für viele, gehn Sie weg Kampe, das müssen Sie beweisen“… Und das kostet ziemlich viel Zeit, Kraft, Gedanken, und auch finanzielle Mittel, wie das Seitenthema andeutet.

Es sind zwar große Lese-Anzahlen und Hit-Treffer gegeben, bei meinen Google-Knol Artikeln beispielsweise, aber ansonsten habe ich das Gefühl, man läßt „die Sache“ und mich eher absterben. Jeder will ja sein eigenes Thema groß raus bringen…

Eine große weltbewegende Angelegenheit  – die auch „sensationell“ ist, wenn man das sagen darf  – ist also da und vorhanden, doch sie kann kaum vordringen ans Licht des geschäftigen Alltags  –

Foto 0724, von Pfingsten 2011

Das stille Antlitz schimmert hindurch, doch Gott - in seiner neuartigen Sichtbarkeit - drängt sich nicht auf. Mitten unter vielen Leuten ist diese Beistand zu sehen, immer auf seiner "Wohnunterlage": Foto einer Kirche, auf der Luftaufnahme einer Stadt. Es klingt absurd, kindisch, idiotisch, und doch ist das Auch-Sehen - für viele, für einen ganzen Saal von Menschen - leicht. Das Antlitz läßt sich spielerisch finden, ähnlich wie in einem Bilder-Suchrätsel der Kindheit, wo gefragt wird: Siehst du das Gesicht in dem Baum? Siehst du das Fahrrad in der Wüste? Und wie nun das Einbringen in den Informationsstrom des Alltags?

Nochmal, wie sieht dieses Plakat, diese Luftaufnahme aus? Ich habe es 1989 kopieren und vergrössern lassen, und damals mit Erstaunen bemerkt, daß dieses Antlitz auf jeder Kopie hindurchschimmert. Diese Kopien habe ich in den letzten Jahren wiederholt fotografiert. Die Fotos habe ich nun auf der Plattform Picasa, kostenlos von Google, eingestellt. Auf allen istdieses hindurchschimmernde Antlitz erkennbar und sichtbar. Es ist nachweislich keine betrügerisches Unternehmen.

„Betrügerisches Vormachen, Betrug“ das hat man im Wallfahrtsort Lourdes (web) seinerzeit auch Bernadette Soubirous vorgeworfen, ein Betrug könnte es bei ihr sein. Damit werden alle „Seherinnen und Seher“ konfrontiert, bei ihnen sind diese Wahrnehmungen meistens subjektiv. Alle werden sozusagen mit dem Psychiater konfrontiert, mit ablehnenden Beschimpfern, und mit scharfsinnigen Detektiven der Sachverhalts-Erforschung. Ein Teil der Psychiater und Therapeuten gibt indessen wohl zu, daß es verschiedene durchkommende echte religiöse Informationen oder gesundmachende, gesundheitsunterstützende Manifestationen geben kann.

Schwarm-Intelligenz  – viele können dieses „Antlitz-Phänomen“ erkunden, sehen, immer wieder sehen, und prüfen. Bei ihrer Marienerscheinung war sie die einzige, die diese –  angeblich – sah. Hier indessen können tausende diese „Erscheinung“ sehen, und sie in strengster Weise erforschen und prüfen, z.B. durch das Max-Planck-Institut. Schwarm-Intelligenz, die Weisheit von vielen, kann…  und  kann danach, nach dem Prüfungs- und Sehensdurchgang  m e h r. Und dieses Mehr-Wissen kann für die Zukunft hilfreich, ja entscheidend sein.
In den (ehrlichen) Büchern, in denen Marienerscheinungen ´gesammelt` und aufgelistet werden, gibt es eine Anzahl, bei denen die angeblichen SeherInnen dann später zugeben, diese nur betrügerisch – oder um sich unbewußt wichtig zu machen – inszeniert zu haben.

Wird in kürze weiter geführt, Fortsetzung folgt,
doch nun ist für diese Seite eigentlich alles gesagt   –

Im Anhang noch ein Youtube Video über Martin Walser, der Link dazu,
er wohnt ein paar Segelmeilen von mir entfernt. Ich gehöre zu denen, die ihm nie ein Skript in den Briefkasten warfen. Allerdings ist es so, daß ich die Räume seines Schaffens nicht kenne, auch nicht seinen Briefkasten, sonst hätte ich unverzagt ein Lebenszeichen eingeworfen; ich denke mir immer, es ist
noch nicht aller Tage Abend…
„Bücher von Bestand in einer vergänglichen Welt“, wird hier vom ARD-Moderator
Denis Scheck gesagt. Das Interview wurde in Rom aufgenommen; auf dem Friedhof der Unkatholischen? (Cimitero Acattolico wird angeführt) Das Gottes-Antlitz, beständig und für viele sichtbar, offenbar unsterblich, ist weniger vergänglich… Wollen Sie bitte prüfen, Herr Walser? Am besten noch im Diesseits! Photo Eiffelturm-Puzzle, von vlermeisie

Meine Bemerkung bei YouTube: Martin, M.W. wohnt 3 Segelmeilen von mir entfernt,
an mein Thema: eine stille Gotteserscheinung – beständig und für viele sichtbar – kommt sein Genre nicht heran, trocken bemerkt. Unter „Sichtoffenbarung“ schreib ich nun manches… Sie entspricht einem Weggang von Römischen Korsett- und Dogmen- Sklavenketten,
Andreas J. Kampe, Gottes neue Sichtbarkeit, seit 1976

Neues Stück?

Hallo, liebe Zeitgenossinnen und Zeitgenossen,
und was ist Meinung, Ihre Frage?

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Dieser Beitrag wurde unter 21, Abendland 21, Welt 21, Universum 21?, Fund, Entdeckung, Vorführbarkeit, medizinische Wirkung? Soziale Akzeptanz?, Gesellschaft; und Gottes Innovation: sein Verweilen im sichtbaren Bereich ist stetig, Kultur, Leben, Geschichte, Medizinisch wirksam? Heilungswirkungen sind nicht auszuschließen, non-stop sichtbar, non-stop vorführbar, und kostenlose Vorführungen hier am Bodensee, Persönliches, Notizen, Verlage und Medien im Schlummer des Noch-Nicht-Wissens, der Ahnungslosen? veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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